Wie ich Codecheck entdeckte
Nicht alle Duschgels und Cremes werden meiner Kontrolle durch Codecheck standhalten.

Wie ich Codecheck entdeckte

Aphten machten mir das Leben schwerer

Ich hatte in den letzten vier Monate Probleme mit Aphten im Mund. Das sind diese weiße Stellen, die unheimlich schmerzen. Bei mir war es so, dass ich immer mindestens zwei Stück hatte. Sie waren so schmerzhaft, dass ich teilweise weder Obst noch salzige Speisen essen konnte. Solche Schmerzen sind wirklich fies.

Ich merkte, dass ich irgendwie ungewöhnlich oft Aphten bekam. Hatten meine Zähne das Zahnfleisch über Nacht aus Versehen etwas eingeklemmt, entstand dort eine Aphte. Diese wurde mehrere Tage immer schlimmer. Nach etwa zwei Tagen hatte ich ein richtig tiefes Loch im Zahnfleisch. Echt spooky! Und schmerzhaft.

Diverse Vitaminzusätze wie Vitamin C, B12 und ein paar andere veränderten die Situation nicht. Mein Zahnarzt wusste auch keinen Rat. Also befrage ich Mister Google und entdeckte in Foren, dass es so etwas wie eine Zahnpasta-Allergie geben kann. Tatsächlich benutzte ich eine normale Standard-Zahnpasta und keine biologische. Okay, einen Versuch war es wert. Also kaufte ich mir die empfohlene Weleda-Sole-Zahnpasta. Diese schmeckt salzig, was für die Mundschleimhaut wohl gesund sein soll. Sie enthielt auch keine dubiosen Inhaltsstoffe wie manch andere gängige Zahnpasta.

Hier bei Focus ist zum Beispiel ein schöner Artikel, was eine Zahnpasta oft enthält: Schädliches Triclosan in Zahnpasta: Studie zeigt bisher unbekanntes Risiko

Und ob ihr es glaubt oder nicht: Meine Aphten waren nach dreimal Zähneputzen, also innerhalb einer Woche – Späßle, innerhalb von 1.5 Tagen natürlich (ich putze zweimal täglich), abgeheilt. Das ist nun etwa eine Woche her und es kam bisher keine neue. Meine Mundflora fühlt sich irgendwie besser an. Das mag Einbildung sein – aber das Zahnfleisch sieht für mich auch gesünder aus. Es brennt nichts, es zwickt nichts, keine Aphten. Ich bin wirklich begeistert.

Die App Codecheck

Diese Begeisterung teilte ich mit Instagram und bekam einige Hinweise auf die App Codecheck. Aber was macht die den genau?

Das kann sie App: „Mit Codecheck nimmst du Lebensmittel & Kosmetik unter die Lupe, noch bevor sie im Einkaufswagen landen! Sind im Duschgel Konservierungsstoffe, Parabene oder Silikone? Wie viel Zucker hat der Drink? Scanne einfach den Barcode und schon bist du bestens informiert.“ (Quelle Codecheck)

Heutzutage finde ich es tatsächlich schwer, sich im Angebotsdschungel zurechtzufinden. Ich will ein Duschgel – und „muss“ unter mindestens 40 Sorten auswählen. Ich möchte eine Creme – und woher soll ich wissen, welche der 30 angebotenen nun gut für mich, ökologisch vertretbar und nachhaltig ist? Gerade Mikroplastik ist für mich ein No-Go. Ich versuche eigentlich immer, Produkte nicht zu kaufen, die das enthalten könnten. Allerdings verstehe ich oft gar nicht, was nun eigentlich drin ist.

Genau deshalb finde ich diese App so toll. Ich scanne kurz das Etikett des Artikels. Anhand eines Ampelsystems sehe ich dann sofort, ob es gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe enthält.

Ich war wirklich erschrocken, dass zum Beispiel eines meiner Lieblingsduschgels Mikroplastik enthält. Das werde ich nun nicht mehr kaufen, weil ich möchte, dass auch meine Kinder und Enkel viel Freude an unserem schönen Planeten haben.

Darüber hinaus wurde mir viele gesundheitlich bedenkliche und sogar „hormonell wirksame“ Inhaltsstoffe angezeigt. Öh – nein danke!

Mein Fazit

Ich muss ehrlich sagen: Ich werde es wohl nie schaffen, ausschließlich extrem gesunde Bio-Ksometika/Duschgel/Cremes zu verwenden, die als komplett unbedenklich eingestuft werden.

Aber ich werde auf jeden Fall alle Produkte meiden, die Mikroplastik und hormonell wirksame Inhaltsstoffe enthalten. Bei den anderen Warnungen muss ich mir noch genau überlegen, welches Produkt ich mir trotzdem ab und an gönne. Klar, gesund ist es dann sicher nicht. Aber komplett gesund lebe ich sowieso nicht: Ich erhitze mein Essen in der bösen Mikrowelle, ich schlafe neben dem Funk-Radiowecker, surfe viel zu viel am Handy und esse abends ab und zu eine ganze Tüte Chips.

Aber der erste Schritt ist getan: Ich kann durch die App „Codecheck“ besser einschätzen, welche Produkte bedenklich und welche unbedenklich sind. Die Entscheidung liegt nun wieder bei mir und habe nun andere Kriterien an der Hand als „die Verpackung sieht doch gut aus“.

Die App wird also ab sofort mein treuer Begleiter beim Einkaufen. Ich bin gespannt, was ich künftig kaufen werde und wie sehr sich mein Kaufverhalten dadurch verändert. Das gilt nicht nur für Kosmetika, sondern auch andere Lebensmittel (wie viel Salz und Zucker ist drin oder verstecken sich vielleicht andere Stoffe, die ich nicht zu mir nehmen möchte?).

Die Aphten waren doch für etwas gut

Wenn ihr mögt, hinterlasst einen Kommentar und bei Interesse poste ich in einiger Zeit eine Liste mit den Produkten, die ich nicht mehr verwende und mit denen, die ich dafür als Alternative kaufe.

So waren meine Aphten letztendlich doch für etwas gut. Ich danke meiner Instagram-Community von Herzen für diesen tollen Tipp, der mein Leben wirklich verbessern wird – denn in meinen Cremes möchte ich wirklich keine Hormone und Mikroplastik haben.

Hier könnt ihr euch über die App informieren: https://www.codecheck.info/

Codecheck wird bei mir erstmal im Bad eingesetzt
Nicht alle Duschgels und Cremes werden meiner Kontrolle durch Codecheck standhalten.

Dieser Artikel enthält Werbung, da ich Produkte nenne und empfehle. Es ist jedoch meine persönliche Meinung. Ich wurde nicht beauftragt und werde nicht bezahlt. Sollte sich meine Meinung ändern, werde ich auch den Artikel überarbeiten.

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