Meine Sportroutine als dreifache Mama
Wie bringe ich als Mama auch noch Sport unter?

Meine Sportroutine als dreifache Mama

Es ist mir wichtig, dass ich auch als dreifache Mama fit bleibe. Es geht mir nicht nur darum, meine Figur zu halten. Aber klar, das ist natürlich ein positiver Nebeneffekt. Denn ganz ehrlich: Wir haben alle keine Lust, dass wir so viel zunehmen, bis wir nicht mehr in unsere Kleidung passen. 

Aber es geht bei der sportlichen Routine um einiges mehr: Meine Migräne kommt weniger oft, wenn ich meine Muskeln regelmäßig trainiere und sie verhärten nicht mehr so schnell. Ich habe zudem weniger Rückenschmerzen, fühle mich ausgeglichener und ruhe wirklich mehr in mir. Diese Auszeit tut mir also in jeder Hinsicht gut.

Als Mama von drei kleinen Jungs habe ich nicht wirklich viel Zeit für mich und muss daher flexibel bleiben, was meine sportlichen Einheiten angeht. Mein Sport-Fahrplan setzt sich entsprechend aus vielen einzelnen Bausteinen zusammen, die ich jeweils einsetze, wenn es gerade passt. In diese Bausteine gebe ich euch heute einen Einblick:

1. Ein Abend pro Woche zu einem Kurs gehen

Sobald meine Kinder etwas größer waren und ich abgestillt hatte, bin ich einmal pro Woche abends zu einem Sportkurs gegangen. Zuerst war das Pilates, weil es gut für den Rücken und Beckenboden ist. Danach habe ich meine Liebe zu Yoga entdeckt und gehe seit fast eineinhalb Jahren einmal pro Woche zu einem Yoga-Kurs. (Okay, ich versuche es einmal die Woche. Wenn tatsächlich alle gesund sind, klappt das auch!). 

Die Elemente aus Anspannung, Entspannung und Kräftigung sind wirklich optimal für mich und ich liebe den Kurs. Früher war ich immer in einem Fitness-Studio, aber da ich als Mama nicht mehr so oft Zeit habe, hinzugehen, ist es mir persönlich zu teuer. 

Dieser Kurs ist mein einziger Baustein, der weitgehend fest ist, da die Lehrerin nicht so viele Kurse gibt. Aber da ich den Kurs mit zwei Freundinnen besuche, sollte die Zeit ohnehin fix sein und gemeinsam macht es natürlich auch viel Spaß.

2. Ausdauertraining an der frischen Luft

Ich bin lange Zeit einmal pro Woche walken gegangen. Meistens am Wochenende, wenn mein Mann zuhause war. Er blieb dann bei den Kindern und ich war 20 – 45 Minuten weg. Ja, ich weiß, das ist so megakurz. Früher bin ich Halbmarathon gelaufen und heutzutage bin ich froh über 30 Minuten. Aber lange Strecken schaffe ich aktuell nicht mehr. Ich habe weder Ausdauer noch hält mein Beckenboden viel aus.

(Falls euch das Thema Beckenboden interessiert, schaut mal HIER.)

Aber das Schöne ist ja: Wir dürfen Sportarten auch dann betreiben, wenn wir schlecht darin sind. Nicht zu den Besten gehören, nicht mit Erfolgen prahlen können. Und uns vielleicht sogar für unsere Leistung schämen. Man kann trotzdem Spaß haben dabei.

Die Hauptsache ist, wir machen es für uns, weil wir es wollen und es sich für uns richtig anfühlt. 

Seit ich mir meinen Zeh gebrochen hatte und länger aussetzen musste, bin ich leider nachlässig geworden und war schon länger nicht mehr unterwegs. Aber die frische Luft und die Bewegung fehlen mir. Daher starte ich spätestens im neuen Jahr mit besten Vorsätzen wieder durch.

3. Angeleitetes Training in Eigenregie

Diesen Punkt habe ich wirklich erst entdeckt, als meine Kinder zur Welt kamen und ich Mama wurde. Vorher wäre ich nie im Leben auf die Idee gekommen, eine Fitness-DVD zu machen. Aber seither trainiere ich regelmäßig mit diversen DVDs von Jillian Michael (ich stelle euch am Ende des Artikels welche vor).

Außerdem gibt es heutzutage verschiedene Online-Programme von Fitnesstrainerinnen, die gleichzeitig auch Mamas sind. Der Vorteil ist, dass diese natürlich die Einschränkungen der Mütter kennen und das Training daher genau auf die Bedürfnisse der Mamas zugeschnitten ist. 

Ich nutze auch ein Angebot einer solchen selbstständigen Trainerin. Es ist der Kettlebell-Kurs von „The fit Mom“ Diana Delic. Dieser beinhaltet drei Trainingseinheiten, verteilt auf drei Trainingstage und die Einheit dauert jeweils um die 20 – 30 Minuten. Ich brauche dafür nur eine Matte, den Kettlebell und die Videos, die ich mir auf meinen Rechner geladen habe.

Dadurch ist es wirklich schnell und effektiv umsetzbar und geht sogar, wenn ich mit den Kindern alleine bin. 

4. Ab und zu dürfen es besondere Herausforderungen sein

Ich selbst habe ja schon zweimal eine Plank-Challenge ausgerufen, um über einen gewissen Zeitraum lang täglich etwas für sich zu tun.

Früher habe ich auch schon bei solchen zeitlich befristeten Aktionen mitgemacht, wenn ich irgendwo im Internet darüber gestolpert bin oder ich habe mir einfach selbst vorgenommen, dass ich 2 oder 3 Wochen täglich ein paar Übungen mache. Dazu gehört natürlich immer etwas Selbstüberwindung und entsprechend habe ich es oft erst gestartet, wenn ich schon mega-verspannt war oder an anderen Symptomen gemerkt habe, dass ich dringend etwas für mich tun sollte. 

Das waren dann immer einfach Übungen für den Bauch und Rücken, um den Rumpf zu stärken. HER findet ihr ein paar Videos mit solchen Übungen. 

5. Bewegung, Bewegung, Bewegung

Ich habe seit einigen Monaten einen Schrittzähler (Ich habe den Schrittzähler von Fitbit und bin mega-zufrieden) und muss sagen, ich liebe ihn wirklich. Als Ziel habe ich, täglich auf 10.000 Schritte zu kommen. Das schaffe ich oft, aber nicht immer.

Generell schaue ich, dass Bewegung ein großer Teil meines Alltag ist. 
Jede kleiner Weg zählt gemäß des Sprichworts „Viele kleine Schritte bewegen viel“, zählt das auch für meinen Alltag und natürlich auch euren. Kein Weg ist zu kurz, keine Strecke zu gering. 

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir hier oder bei Instagram oder Facebook auch von euren sportlichen Routinen erzählt. Sicher haben die sich auch grundlegend geändert, seit ihr Kinder habt?

Ich bin gespannt, wie ihr Bewegung und Fitness unterbringt in die vollen Tage mit den Kindern. Sicherlich können wir alle gegenseitig von unseren Ideen und Routinen profitieren.

Herzlichst, 

Eure Miriam vom Mamablog Muttiversum

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